Regeltrainer – ISkG

Regeltrainer des ISkG

Das Spiel ist noch nicht entschieden als der Kartengeber bemerkt, dass der Alleinspieler beim 5. Stich eine ausgespielte Farbe nicht bedient. Sofort beanstandet er den Regelverstoß.
Mittelhand reizt Vorhand 18, diese passt. Hinterhand reizt dann Mittelhand in der Reihenfolge der gültigen Reizwerte bis 27, dann in Sprüngen 36, 46, 48, 54. Mittelhand hält 48, passt bei 54, da sie nur einen Grand einfach reizen kann. Hinterhand hatte Kreuz ohne vieren gereizt. Sie findet Herz-Bube und -8.
Vorhand reizt ein Karo ohne fünfen und erhält das Spiel mit 50. Der Alleinspieler nimmt den Skat auf, findet den Kreuz-Buben und streckt sich. Der Alleinspieler und die Gegenspieler sind sich über die Berechnung des Spiels nicht einig.
Im ersten Spiel einer Serie spielt Vorhand einen Grand-Hand. Zur Spielabkürzung deckt sie die Karten auf und sagt: „Zwei alte Buben und fünf Volle ist immer gewonnen“. Im zweiten Spiel tauft Hinterhand Null. Nach dem 3. Stich deckt sie die Karten auf und sagt „Nichts geht mehr“. Das dritte Spiel wird durchgespielt und nach Spielende zählt der Alleinspieler 61 Augen und die Gegenspieler 60 Augen. Jetzt wird festgestellt, dass die Pik-Dame im Spiel fehlt und der Pik-König doppelt vorhanden ist.
Hinterhand wir Alleinspieler und tauft mit Pik-Bube, Herz-Bube, Karo-Bube, Kreuz-10, -König, --Dame, -9, -8, Herz-10 und Karo-9 ein Kreuz-Handspiel, das er mit 84 Augen gewinnt. Nach Beendigung des Spiels stellt man fest, dass der Kreuz-Bube und das Kreuz-As im Skat liegen. Der Alleinspieler will das Spiel jetzt mit 10 Spitzen angeschrieben bekommen. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Der Alleinspieler legt seine Karten zum Null ouvert auf. Die Gegenspieler stellen fest, dass die Karten völlig durcheinander liegen und ordnen sie deshalb deutlich sichtbar in Folge und nach Farben gruppiert. Der Alleinspieler verlangt, dass ihm das Spiel - obwohl nicht unverlierbar - sofort als gewonnen gutgeschrieben wird. Er behauptet, das Ordnen der Karten durch die Gegenspieler sei nur dann zulässig, wenn sie ihn hierzu vorher aufgefordert hätten und er dieser Aufforderung nicht nachgekommen wäre.
Der Kartengeber verteilt die Karten ordnungsgemäß und verlässt anschließend den Tisch. Beim Servieren eines Getränkes fallen die beiden Blätter des Skats mit dem Bild nach oben unter den Tisch. Nach beendetem Reizen wird der Skat gesucht und von allen drei Spielern gesehen. Die Gegenspieler verlangen nochmaliges Geben durch den gleichen Kartengeber. Der Alleinspieler will die beiden Blätter des Skats erst nach beendetem Reizen auf dem Boden gesehen haben.
Der Alleinspieler spielt einen Grand. Als er einen Moment abgelenkt ist, spielt der Gegenspieler in Vorhand die Herz-7 aus, Mittelhand wirft Kreuz-8 dazu, die unter die Herz-7 rutscht. Als der Alleinspieler die gespielten Karten sieht, nimmt er, in der Annahme das Kreuz-8 ausgespielt wurde, seine Kreuz-9 und zieht den Stich ein. Daraufhin zeigt er seine restlichen Karten, da ihm alle weiteren Stiche gehören. Die Gegenspieler reklamieren und verlangen Spielverlust, weil der Alleinspieler nicht bedient hat, obwohl er Herz-Ass führt.
Beim Nachrechnen der Spielliste wird festgestellt, dass bei Spiel 28 ein Grand mit zwei eingetragen wurde. Anstelle von 72 wurden dem Alleinspieler aber 96 Punkte gutgeschrieben.
Hinterhand möchte ein Farbspiel ohne vieren durchführen und wird bei gereizten 36 Alleinspieler. Im Skat findet sie Herz-Bube und sagt „Herz“ an. Nach Beendigung des Spiels haben die Gegenspieler 40 Augen erreicht und erklären dem Alleinspieler, dass er sein Spiel nur deshalb gewonnen habe, weil sie gleich zwei Spielfehler gemacht hätten. Als sie die Karten zusammenwerfen, meldet sich der Kartengeber vom Nebentisch, der das Spiel beobachtet hat und erklärt, dass der Alleinspieler sein Spiel verloren hätte, weil er die Gegenspieler nicht „Schneider“ gespielt hat. Der Alleinspieler ist über die Einmischung erbost.
Nach abgeschlossenem Reizen spielt Vorhand Grand-Hand und eröffnet das Spiel mit Kreuz-Bube. Mittelhand bedient Karo-Bube und Hinterhand gibt eine Lusche zu. Nun spielt Vorhand als zweite Karte den Pik-Buben. Nachdem Herz-Bube und eine Lusche bedient waren, zieht der Alleinspieler nunmehr diese beiden Stiche gemeinsam ein. Im Verlauf des Spieles muss er aber einen Stich abgeben. Die Gegenspieler reklamieren sofort, dass die Stiche eins und zwei gemeinsam eingezogen wurden.
Vorhand erhält bei einem Reizgebot von 35 das Spiel und nimmt den Skat auf. Dann nimmt sie zwei Karten in die linke Hand, legt mit der rechten Hand folgende 10 Karten auf: 4 Buben, Pik-As, -König, -Dame, Herz-10, -König, -Dame. Dabei erklärt sie: „Ich habe schon wieder 120 Spielpunkte gewonnen, da der Grand unverlierbar ist. Ihr bekommt nur zwei Stiche, obwohl ich bei günstigem Kartenstand sogar „Schneider“ spielen könnte”.
Der Alleinspieler in Mittelhand hat nach dem 6. Stich den Überblick verloren. Er fächert seine vor ihm liegenden Stiche auseinander, um diese von der Rückseite her zu rekonstruieren. Da das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden ist, verlangen die Gegenspieler Spielverlust für den Alleinspieler.
Vorhand ist Alleinspieler geworden. Ohne den Skat aufzunehmen oder einzusehen, sagt sie ihr Spiel an und gewinnt es mit 80 Augen. Nach Beendigung des Spieles weigert sich der Listenführer, die Gewinnstufe „Hand” in die Spielliste einzutragen. Der Alleinspieler habe das Spiel zwar als Handspiel durchgeführt, es aber nicht als ein solches angesagt. Der Alleinspieler behauptet, zu einer solchen Spielansage nicht verpflichtet zu sein.
Nachdem die Karten ordnungsgemäß verteilt waren, wurde Mittelhand bei gebotenen 27 Alleinspieler. Nach Skataufnahme und Drücken des Skats sagt sie ihr Spiel an. Nach beendetem 8. Stich haben die Gegenspieler schon 92 Augen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Alleinspieler noch eine, die beiden Gegenspieler noch je zwei Karten auf der Hand. Jetzt wird festgestellt, dass der Alleinspieler drei Karten gedrückt hat. Die Gegenspieler verlangen Spielverlust in der Stufe „Schneider“ für den Alleinspieler.
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