Regeltrainer – ISkG

Regeltrainer des ISkG

Vorhand erhält das Spiel bei gereizten 24. Sie nimmt den Skat auf, drückt 2 Karten und tauft ihr Spiel Null. Ein Gegenspieler fordert sie auf, ihre Karten offen hinzulegen, da sie bei gereizten 24 Null-Ouvert spielen müsse. Der Listenführer schreibt dem Alleinspieler einen Null-Ouvert verloren an, da er sich überreizt hat. Ein Gegenspieler legt Einspruch ein, er könne sich ein verlorenes Spiel aussuchen welches mindestens dem Reizwert und seinen Buben/Spitzen entspricht. Der Listenführer kontert, er müsse in seiner angesagten Spielgattung/Farbe bleiben und daher Null-Ouvert verloren anschreiben. Wie ist zu entscheiden?
Der Alleinspieler spielt einen Grand. Als er einen Moment abgelenkt ist, spielt der Gegenspieler in Vorhand die Herz-7 aus, Mittelhand wirft Kreuz-8 dazu, die unter die Herz-7 rutscht. Als der Alleinspieler die gespielten Karten sieht, nimmt er, in der Annahme das Kreuz-8 ausgespielt wurde, seine Kreuz-9 und zieht den Stich ein. Daraufhin zeigt er seine restlichen Karten, da ihm alle weiteren Stiche gehören. Die Gegenspieler reklamieren und verlangen Spielverlust, weil der Alleinspieler nicht bedient hat, obwohl er Herz-Ass führt.
Mittelhand passt. Hinterhand passt. Vorhand nimmt ohne etwas zu sagen den Skat auf, wirft dann seine Karten weg und sagt "Eingepasst". Die Gegenspieler reklamieren. Wie ist zu entscheiden?
Mittelhand passt sofort und Hinterhand reizt Vorhand bis 40 und passt dann ebenfalls. Als Vorhand den Skat aufnehmen will, stellt man fest, dass Mittelhand diesen in ihre Karten einsortiert hat.
Der Alleinspieler sagt Null-ouvert an und legt alle 12 Karten ordnungsgemäß auf den Tisch mit der Bemerkung: Auch mit 12 Karten immer gewonnen”.
Am Dreiertisch spielt Spieler 1 im ersten Spiel der Liste einen geschlossenen Grand-Ouvert (ohne Pik). Danach spielt Spieler 2 einen geschlossenen Null-Ouvert-Hand (ohne Pik). Darauf spielt Spieler 1 ebenfalls einen geschlossenen Null-Ouvert-Hand (ohne Pik). Zum vierten Spiel wird eingepasst. Im fünften Spiel erhält Vorhand nach dem Reizen den Skat. Nach Aufnahme hält er 2 Pik-Könige in der Hand. Nach Durchsicht der Karten wird festgestellt das die Pik-Dame fehlt und 2 Pik-Könige vorhanden sind. Bisher hatte das keinen Einfluss auf die gespielten Spiele. Wie ist zu entscheiden?
Hinterhand wurde bei gereizten 48 Alleinspieler. Nach Skataufnahme und Drücken tauft der Alleinspieler sein Spiel. Als Vorhand zum 1. Stich das Herz-As ausspielt, fällt ihr versehentlich die Kreuz-7 für alle sichtbar heraus. Der Alleinspieler verlangt Spielgewinn in den Stufen „Schneider“ und „Schwarz“.
Vorhand wird Alleinspieler. Ohne Spielansage spielt sie Karo-As aus. Sie hat 4 Buben, Karo-As, -König, -Dame, -9 und Herz-As, -König.
Im ersten Spiel einer Serie spielt Vorhand einen Grand-Hand. Zur Spielabkürzung deckt sie die Karten auf und sagt: „Zwei alte Buben und fünf Volle ist immer gewonnen“. Im zweiten Spiel tauft Hinterhand Null. Nach dem 3. Stich deckt sie die Karten auf und sagt „Nichts geht mehr“. Das dritte Spiel wird durchgespielt und nach Spielende zählt der Alleinspieler 61 Augen und die Gegenspieler 60 Augen. Jetzt wird festgestellt, dass die Pik-Dame im Spiel fehlt und der Pik-König doppelt vorhanden ist.
Vorhand ist Alleinspieler geworden. Ohne den Skat aufzunehmen oder einzusehen, sagt sie ihr Spiel an und gewinnt es mit 80 Augen. Nach Beendigung des Spieles weigert sich der Listenführer, die Gewinnstufe „Hand” in die Spielliste einzutragen. Der Alleinspieler habe das Spiel zwar als Handspiel durchgeführt, es aber nicht als ein solches angesagt. Der Alleinspieler behauptet, zu einer solchen Spielansage nicht verpflichtet zu sein.
Vorhand erhält für 36 das Spiel. Sie nimmt den Skat auf drückt 2 Karten und sagt Herz an. Zum zweiten Stich spielt Hinterhand Pik As aus. Vorhand legt versehentlich statt dem Herz As, das Karo As darauf. Mittelhand fordert sofortigen Spielgewinn. Wie ist zu entscheiden?
Vorhand hat einen unverlierbaren Grand. Vor dem Ausspiel zum 4. Stich sieht sich der Alleinspieler seinen bereits eingezogenen und umgedrehten Stich nochmals an. Daraufhin sagt der Kartengeber: „Du hast nicht drei, sondern vier Karten angesehen und deshalb dein Spiel verloren“. Ein Gegenspieler hat nichts gesehen, der andere bestätigt die Aussage des Kartengebers. Der Alleinspieler behauptet, nur drei Karten angesehen zu haben.
Nachdem der Alleinspieler in Mittelhand den Skat aufgenommen und zwei Karten gedrückt hat, sagt er Grand-ouvert an und legt seine Karten offen auf den Tisch. Er führt alle vier Buben und in zwei Farben jeweils As, 10 und König, so dass die Gegenspieler in jedem Fall „Schwarz“ werden. Dennoch verlangen die Gegenspieler, dem Alleinspieler das Spiel als verloren abzuschreiben, weil er nach Skataufnahme keinen Grand-ouvert mehr spielen könne. Der Alleinspieler ist der Meinung, seinen Grand gewonnen zu haben.
Das Spiel ist noch nicht entschieden als der Kartengeber bemerkt, dass der Alleinspieler beim 5. Stich eine ausgespielte Farbe nicht bedient. Sofort beanstandet er den Regelverstoß.
Bei einem Reizwert von 30 tauft Mittelhand, ohne den Skat einzusehen, Null. Nach Spielende hat der Alleinspieler keinen Stich erhalten, der Listenführer weigert sich aber, die Gewinnstufe „Hand“ mit aufzuschreiben, da der Alleinspieler diese nicht angesagt hat.
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