Regeltrainer – ISkG

Regeltrainer des ISkG

Mittelhand wird Alleinspieler. Nach dem Drücken des Skats sagt sie ein Nullspiel an. Daraufhin fordert Hinterhand sie zum Ausspielen auf, was der Alleinspieler auch befolgt. Hinterhand erklärt dann das Spiel für den Alleinspieler wegen unberechtigtem Ausspielen als verloren.
Der Alleinspieler in Vorhand erkennt nach dem ersten Stich, dass er seinen Grand nicht gewinnen kann, möglicherweise sogar „Schneider“ bleibt. Er erklärt deshalb sein Spiel für verloren. Die Gegenspieler verlangen Weiterspiel.
Bei einer Reizhöhe von 27 findet der Alleinspieler den Kreuz-Buben im Skat und muss deshalb seine Gegner „Schneider“ spielen, um zu gewinnen. Beim 1. Stich begeht ein Gegenspieler einen Regelverstoß. Daraufhin verlangt der Alleinspieler sofortige Beendigung des Spiels und beansprucht Spielgewinn mit „Schneider“. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden. Sie sind der Meinung, die Gewinnstufe „Schneider“ müsse stets erspielt werden.
Der Gegenspieler in Mittelhand beanstandet, dass er die vom Alleinspieler zugegebene Karte nicht richtig erkennen konnte und möchte den letzten Stich nochmals einsehen. Der Alleinspieler lehnt das mit der Begründung ab: „Es ist schon ausgespielt”. Der Gegenspieler in Mittelhand weigert sich das Spiel fortzuführen und besteht auf seiner Forderung.
Vorhand reizt einen Null-ouvert mit Kreuz-7, -8, -9, -König, Pik-7, -8, -9, -König, Karo-7 und -König. Bei der Reizhöhe von 40 wird sie Alleinspieler und findet Herz-Dame und -König im Skat. Da sie kein Spiel mehr gewinnen kann, wirft sie die Karten offen auf den Tisch und streckt sich. Der Listenführer weiß nicht, was er aufschreiben soll und verlangt, dass der Alleinspieler ein Spiel tauft. Der Alleinspieler sagt: „Es wurde bis 40 gereizt; dann spiele ich Herz“. Nachdem der Listenführer das Spiel eingetragen hat, beschwert sich der Alleinspieler über die Höhe der Abschreibung.
Vorhand wird Alleinspieler. Ohne Spielansage spielt sie Karo-As aus. Sie hat 4 Buben, Karo-As, -König, -Dame, -9 und Herz-As, -König.
Mittelhand wird bei gereizten 36 Alleinspieler. Sie schiebt den Skat zur Seite und tauft ihr Spiel „Karo-Hand“. Der Kartengeber nimmt den Skat auf, sieht ihn an und legt ihn, ohne etwas zu sagen, wieder ab. Nach Spielende, der Alleinspieler hat sein Spiel mit 59 Augen verloren, reklamiert er, dass der Kartengeber in den Skat gesehen hat und beansprucht Spielgewinn. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Der Spieler in Mittelhand erhält bei der Kartenverteilung zuerst 3 Buben, dann bekommt er den 4. Buben und 3 Asse. In der letzten Gebefolge fällt dem Kartengeber versehentlich bei dem Spieler in Mittelhand das vierte As sichtbar auf den Tisch. Mittelhand ist der Meinung, dass das unerheblich ist. Mit vier Buben und vier Assen ist sein Grand-Hand sowieso unverlierbar. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Bei einem Grand ist nach 4 Stichen noch keine Entscheidung gefallen. Zum 5. Stich spielt einer der Gegenspieler unberechtigt aus. Dadurch hat der Alleinspieler sein Spiel einfach gewonnen. Er besteht nach Korrektur des Fehlers auf Weiterspiel, weil er hofft, die Gegenpartei „Schneider“ zu spielen. Offenbar hat er aber durch das unberechtigte Ausspielen die Übersicht verloren und bekommt nur 57 Augen. Auf die Feststellung der Gegenpartei, er habe das Spiel verloren, behauptet der Alleinspieler, durch das unberechtigte Ausspielen sei das Spiel für ihn bereits gewonnen gewesen. Ein einmal gewonnenes Spiel könne aber nicht mehr verloren werden.
Nachdem die Karten ordnungsgemäß verteilt waren, wurde Mittelhand bei gebotenen 27 Alleinspieler. Nach Skataufnahme und Drücken des Skats sagt sie ihr Spiel an. Nach beendetem 8. Stich haben die Gegenspieler schon 92 Augen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Alleinspieler noch eine, die beiden Gegenspieler noch je zwei Karten auf der Hand. Jetzt wird festgestellt, dass der Alleinspieler drei Karten gedrückt hat. Die Gegenspieler verlangen Spielverlust in der Stufe „Schneider“ für den Alleinspieler.
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