Regeltrainer – ISkG

Regeltrainer des ISkG

Nachdem der Alleinspieler in Mittelhand den Skat aufgenommen und zwei Karten gedrückt hat, sagt er Grand-ouvert an und legt seine Karten offen auf den Tisch. Er führt alle vier Buben und in zwei Farben jeweils As, 10 und König, so dass die Gegenspieler in jedem Fall „Schwarz“ werden. Dennoch verlangen die Gegenspieler, dem Alleinspieler das Spiel als verloren abzuschreiben, weil er nach Skataufnahme keinen Grand-ouvert mehr spielen könne. Der Alleinspieler ist der Meinung, seinen Grand gewonnen zu haben.
Hinterhand wird bei gereizten 40 Alleinspieler und tauft ihr Spiel „Grand-Hand“. Als sie den Skat zur Seite schieben will, wird festgestellt, dass Vorhand den Skat versehentlich mit aufgenommen und in ihre Karten einsortiert hat. Der Kartengeber will die Karten noch einmal neu verteilen. Damit ist der Alleinspieler nicht einverstanden.
Der Spieler in Mittelhand erhält bei der Kartenverteilung zuerst 3 Buben, dann bekommt er den 4. Buben und 3 Asse. In der letzten Gebefolge fällt dem Kartengeber versehentlich bei dem Spieler in Mittelhand das vierte As sichtbar auf den Tisch. Mittelhand ist der Meinung, dass das unerheblich ist. Mit vier Buben und vier Assen ist sein Grand-Hand sowieso unverlierbar. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Mittelhand passt sofort und Hinterhand reizt Vorhand bis 40 und passt dann ebenfalls. Als Vorhand den Skat aufnehmen will, stellt man fest, dass Mittelhand diesen in ihre Karten einsortiert hat.
Mittelhand wird bei gereizten 59 Alleinspieler. Ohne den Skat einzusehen, tauft sie ihr Spiel „Null-ouvert-Hand“ und deckt ihre Karten auf. Im 3. Stich ist das Spiel verloren. Der Alleinspieler beschwert sich nun über die Höhe der Abschreibung.
Der Alleinspieler sagt Null-ouvert an und legt alle 12 Karten ordnungsgemäß auf den Tisch mit der Bemerkung: Auch mit 12 Karten immer gewonnen”.
Mittelhand passt. Hinterhand passt. Vorhand nimmt ohne etwas zu sagen den Skat auf, wirft dann seine Karten weg und sagt "Eingepasst". Die Gegenspieler reklamieren. Wie ist zu entscheiden?
Vorhand ist Alleinspieler geworden. Ohne den Skat aufzunehmen oder einzusehen, sagt sie ihr Spiel an und gewinnt es mit 80 Augen. Nach Beendigung des Spieles weigert sich der Listenführer, die Gewinnstufe „Hand” in die Spielliste einzutragen. Der Alleinspieler habe das Spiel zwar als Handspiel durchgeführt, es aber nicht als ein solches angesagt. Der Alleinspieler behauptet, zu einer solchen Spielansage nicht verpflichtet zu sein.
Nach abgeschlossenem Reizen spielt Vorhand Grand-Hand und eröffnet das Spiel mit Kreuz-Bube. Mittelhand bedient Karo-Bube und Hinterhand gibt eine Lusche zu. Nun spielt Vorhand als zweite Karte den Pik-Buben. Nachdem Herz-Bube und eine Lusche bedient waren, zieht der Alleinspieler nunmehr diese beiden Stiche gemeinsam ein. Im Verlauf des Spieles muss er aber einen Stich abgeben. Die Gegenspieler reklamieren sofort, dass die Stiche eins und zwei gemeinsam eingezogen wurden.
Der Spieler in Vorhand reizt mit folgenden Karten ein Pikspiel: Pik-As, -10, -König, -Dame, -9, -7, Karo-As, -10, -9 und Herz-7. Nachdem er die von Hinterhand gebotenen 48 gehalten hat, findet er Karo7 und HerzAs im Skat. Nach einiger Überlegung drückt er KaroAs und Herz-As und tauft sein Spiel „Null-ouvert”. Die Gegenspieler verlangen nun, den Null-ouvert als verloren abzuschreiben, da bis 48 gereizt wurde. Der Alleinspieler ist der Meinung, dass er eine ungültige Spielansage gemacht habe. Bei gereizten 48 ist jedem ersichtlich, dass er nach Skataufnahme keinen Null-ouvert mehr spielen kann. Er will umdrücken und ein Pikspiel ansagen.
Nachdem der Kartengeber die Karten ordnungsgemäß verteilt hat, beugt er sich zu seinem linken Nachbarn (Vorhand) und will in dessen Karten sehen. Dieser verweigert dem Kartengeber die Einsicht. Jetzt will der Kartengeber in die Karten seines rechten Nachbarn (Hinterhand) sehen, was dieser ebenfalls verweigert. Der Kartengeber fühlt sich benachteiligt.
Hinterhand wir Alleinspieler und tauft mit Pik-Bube, Herz-Bube, Karo-Bube, Kreuz-10, -König, --Dame, -9, -8, Herz-10 und Karo-9 ein Kreuz-Handspiel, das er mit 84 Augen gewinnt. Nach Beendigung des Spiels stellt man fest, dass der Kreuz-Bube und das Kreuz-As im Skat liegen. Der Alleinspieler will das Spiel jetzt mit 10 Spitzen angeschrieben bekommen. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Dem Alleinspieler ist während des Spiels eine Karte unter den Tisch gefallen, was erst beim letzten Stich bemerkt wurde. Das Spiel ist bis dahin korrekt verlaufen, es wurde kein Ausspiel- oder Bedienungsfehler begangen. Auch mit der gefundenen Karte konnte der Alleinspieler den letzten Stich regelgerecht bedienen.
Mit dem 5. Stich hat der Alleinspieler bei einem Grand bereits 57 Augen erreicht. Der Alleinspieler in Vorhand hat jetzt noch Kreuz- und Pik-Bube sowie Herz-Ass, -10 und -9. In der Annahme, alle restlichen Stiche zu erhalten, zeigt er jetzt seine Karten den Gegenspielern. Der Gegenspieler in Hinterhand protestiert, da er Herz-Dame, -8 und -7 hat und somit noch einen Stich machen würde.
Bei einer Reizhöhe von 27 findet der Alleinspieler den Kreuz-Buben im Skat und muss deshalb seine Gegner „Schneider“ spielen, um zu gewinnen. Beim 1. Stich begeht ein Gegenspieler einen Regelverstoß. Daraufhin verlangt der Alleinspieler sofortige Beendigung des Spiels und beansprucht Spielgewinn mit „Schneider“. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden. Sie sind der Meinung, die Gewinnstufe „Schneider“ müsse stets erspielt werden.
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