Regeltrainer – ISkG

Regeltrainer des ISkG

Vorhand hat einen unverlierbaren Grand. Vor dem Ausspiel zum 4. Stich sieht sich der Alleinspieler seinen bereits eingezogenen und umgedrehten Stich nochmals an. Daraufhin sagt der Kartengeber: „Du hast nicht drei, sondern vier Karten angesehen und deshalb dein Spiel verloren“. Ein Gegenspieler hat nichts gesehen, der andere bestätigt die Aussage des Kartengebers. Der Alleinspieler behauptet, nur drei Karten angesehen zu haben.
Vorhand erhält bei einem Reizgebot von 35 das Spiel und nimmt den Skat auf. Dann nimmt sie zwei Karten in die linke Hand, legt mit der rechten Hand folgende 10 Karten auf: 4 Buben, Pik-As, -König, -Dame, Herz-10, -König, -Dame. Dabei erklärt sie: „Ich habe schon wieder 120 Spielpunkte gewonnen, da der Grand unverlierbar ist. Ihr bekommt nur zwei Stiche, obwohl ich bei günstigem Kartenstand sogar „Schneider“ spielen könnte”.
Nach abgeschlossenem Reizen spielt Vorhand Grand-Hand und eröffnet das Spiel mit Kreuz-Bube. Mittelhand bedient Karo-Bube und Hinterhand gibt eine Lusche zu. Nun spielt Vorhand als zweite Karte den Pik-Buben. Nachdem Herz-Bube und eine Lusche bedient waren, zieht der Alleinspieler nunmehr diese beiden Stiche gemeinsam ein. Im Verlauf des Spieles muss er aber einen Stich abgeben. Die Gegenspieler reklamieren sofort, dass die Stiche eins und zwei gemeinsam eingezogen wurden.
Beim ersten Spiel der Serie gewinnt der Spieler in Hinterhand ein Herz ohne fünf, Spiel sechs, Hand sieben = + 70 Spielpunkte. Beim zweiten Spiel erhält derselbe Spieler - nun in Mittelhand - einen Null-ouvert. Er legt seine 10 Karten exakt auf und ist eventuell bei Pik mit 7, 9, 10 und As auf Verliererkurs. Da sagt der Gegenspieler in Vorhand: „Ich habe nur drei Pik aber auch die 9”. Es fehlte die Pik-8.
Während des Reizens von Mittelhand und Vorhand bemerkt der Spieler in Hinterhand, dass er versehentlich den Skat mit aufgenommen hat. Der Spieler in Vorhand verlangt nochmaliges Geben durch den gleichen Kartengeber.
Hinterhand wurde bei gereizten 48 Alleinspieler. Nach Skataufnahme und Drücken tauft der Alleinspieler sein Spiel. Als Vorhand zum 1. Stich das Herz-As ausspielt, fällt ihr versehentlich die Kreuz-7 für alle sichtbar heraus. Der Alleinspieler verlangt Spielgewinn in den Stufen „Schneider“ und „Schwarz“.
Vorhand reizt einen Null-ouvert mit Kreuz-7, -8, -9, -König, Pik-7, -8, -9, -König, Karo-7 und -König. Bei der Reizhöhe von 40 wird sie Alleinspieler und findet Herz-Dame und -König im Skat. Da sie kein Spiel mehr gewinnen kann, wirft sie die Karten offen auf den Tisch und streckt sich. Der Listenführer weiß nicht, was er aufschreiben soll und verlangt, dass der Alleinspieler ein Spiel tauft. Der Alleinspieler sagt: „Es wurde bis 40 gereizt; dann spiele ich Herz“. Nachdem der Listenführer das Spiel eingetragen hat, beschwert sich der Alleinspieler über die Höhe der Abschreibung.
Das Spiel ist noch nicht entschieden als der Kartengeber bemerkt, dass der Alleinspieler beim 5. Stich eine ausgespielte Farbe nicht bedient. Sofort beanstandet er den Regelverstoß.
Der Gegenspieler in Mittelhand beanstandet, dass er die vom Alleinspieler zugegebene Karte nicht richtig erkennen konnte und möchte den letzten Stich nochmals einsehen. Der Alleinspieler lehnt das mit der Begründung ab: „Es ist schon ausgespielt”. Der Gegenspieler in Mittelhand weigert sich das Spiel fortzuführen und besteht auf seiner Forderung.
Beim Nachrechnen der Spielliste wird festgestellt, dass bei Spiel 28 ein Grand mit zwei eingetragen wurde. Anstelle von 72 wurden dem Alleinspieler aber 96 Punkte gutgeschrieben.
Ein für den Alleinspieler gewonnenes Spiel ist bereits in die Spielliste eingetragen. Während des Mischens zum nächsten Spiel behauptet einer der Gegenspieler, dass der Alleinspieler beim 2. Stich falsch bedient hat. Er verlangt, dass der Eintrag in die Spielliste korrigiert wird. Der Alleinspieler ist damit nicht einverstanden.
Der Spieler in Vorhand reizt mit folgenden Karten ein Pikspiel: Pik-As, -10, -König, -Dame, -9, -7, Karo-As, -10, -9 und Herz-7. Nachdem er die von Hinterhand gebotenen 48 gehalten hat, findet er Karo7 und HerzAs im Skat. Nach einiger Überlegung drückt er KaroAs und Herz-As und tauft sein Spiel „Null-ouvert”. Die Gegenspieler verlangen nun, den Null-ouvert als verloren abzuschreiben, da bis 48 gereizt wurde. Der Alleinspieler ist der Meinung, dass er eine ungültige Spielansage gemacht habe. Bei gereizten 48 ist jedem ersichtlich, dass er nach Skataufnahme keinen Null-ouvert mehr spielen kann. Er will umdrücken und ein Pikspiel ansagen.
Vorhand hält gegen Hinterhand 27 und bekommt das Spiel. Der Alleinspieler führt den Kreuz-Buben und sagt Kreuz-Hand an. Nach der Spieltaufe nimmt er aber den Skat auf und tauft, nachdem er zwei Karten gedrückt hat, einen Grand. Die Gegenspieler sind der Meinung, das sei nicht statthaft.
Mittelhand passt sofort und Hinterhand reizt Vorhand bis 40 und passt dann ebenfalls. Als Vorhand den Skat aufnehmen will, stellt man fest, dass Mittelhand diesen in ihre Karten einsortiert hat.
Mittelhand wird bei gereizten 59 Alleinspieler. Ohne den Skat einzusehen, tauft sie ihr Spiel „Null-ouvert-Hand“ und deckt ihre Karten auf. Im 3. Stich ist das Spiel verloren. Der Alleinspieler beschwert sich nun über die Höhe der Abschreibung.
Fülle das unten stehende Formular aus, um die Ergebnisse zu sehen