Regeltrainer – ISkG
Regeltrainer des ISkG
Bei einer Reizhöhe von 27 findet der Alleinspieler den Kreuz-Buben im Skat und muss deshalb seine Gegner „Schneider“ spielen, um zu gewinnen. Beim 1. Stich begeht ein Gegenspieler einen Regelverstoß. Daraufhin verlangt der Alleinspieler sofortige Beendigung des Spiels und beansprucht Spielgewinn mit „Schneider“. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden. Sie sind der Meinung, die Gewinnstufe „Schneider“ müsse stets erspielt werden.
Hinterhand wir Alleinspieler und tauft mit Pik-Bube, Herz-Bube, Karo-Bube, Kreuz-10, -König, --Dame, -9, -8, Herz-10 und Karo-9 ein Kreuz-Handspiel, das er mit 84 Augen gewinnt. Nach Beendigung des Spiels stellt man fest, dass der Kreuz-Bube und das Kreuz-As im Skat liegen. Der Alleinspieler will das Spiel jetzt mit 10 Spitzen angeschrieben bekommen. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Bei einem Reizwert von 30 tauft Mittelhand, ohne den Skat einzusehen, Null. Nach Spielende hat der Alleinspieler keinen Stich erhalten, der Listenführer weigert sich aber, die Gewinnstufe „Hand“ mit aufzuschreiben, da der Alleinspieler diese nicht angesagt hat.
Beim Nachrechnen der Spielliste wird festgestellt, dass bei Spiel 28 ein Grand mit zwei eingetragen wurde. Anstelle von 72 wurden dem Alleinspieler aber 96 Punkte gutgeschrieben.
Der Alleinspieler in Vorhand erkennt nach dem ersten Stich, dass er seinen Grand nicht gewinnen kann, möglicherweise sogar „Schneider“ bleibt. Er erklärt deshalb sein Spiel für verloren. Die Gegenspieler verlangen Weiterspiel.
Der Alleinspieler sitzt in Mittelhand, spielt aber unberechtigt aus und erhält den 1. Stich. Nach dem Ablegen des Stiches reklamiert der Gegenspieler in Vorhand das unberechtigte Ausspielen und verlangt, dem Alleinspieler das Spiel als verloren abzuschreiben. Der Alleinspieler ist damit nicht einverstanden.
Hinterhand spielt bei gereizten 20 Grand, hat bereits 36 Augen, und hält nach dem dritten Stich seine restlichen Karten kommentarlos für beide Gegenspieler offen sichtbar über den Tisch. Sie führt 4 Buben, Kreuz As - 10 - Dame, Vorhand wirft ihre Karten offen auf den Tisch. Mittelhand reklamiert, sie bekomme noch einen Stich und zeigt Kreuz König zu viert. Wie ist zu entscheiden?
Vorhand führt alle 4 Buben und erhält das Spiel bei gereizten 24. Sie nimmt den Skat nicht auf und tauft ihr Spiel Grand Schneider angesagt. Die Gegenspieler erhalten 31 Augen. Was ist anzuschreiben?
Vorhand erhält das Spiel bei gereizten 24. Sie nimmt den Skat auf, drückt 2 Karten und tauft ihr Spiel Null. Ein Gegenspieler fordert sie auf, ihre Karten offen hinzulegen, da sie bei gereizten 24 Null-Ouvert spielen müsse. Der Listenführer schreibt dem Alleinspieler einen Null-Ouvert verloren an, da er sich überreizt hat. Ein Gegenspieler legt Einspruch ein, er könne sich ein verlorenes Spiel aussuchen welches mindestens dem Reizwert und seinen Buben/Spitzen entspricht. Der Listenführer kontert, er müsse in seiner angesagten Spielgattung/Farbe bleiben und daher Null-Ouvert verloren anschreiben. Wie ist zu entscheiden?
Der Kartengeber verteilt die Karten nach dem Abheben in der Reihenfolge 3, Skat, 4, 3. Noch bevor gereizt wird schaut er sich den Skat an. Ein Schiedsrichter wird gerufen. Wie ist zu entscheiden?
Bei einem Grand ist nach 4 Stichen noch keine Entscheidung gefallen. Zum 5. Stich spielt einer der Gegenspieler unberechtigt aus. Dadurch hat der Alleinspieler sein Spiel einfach gewonnen. Er besteht nach Korrektur des Fehlers auf Weiterspiel, weil er hofft, die Gegenpartei „Schneider“ zu spielen. Offenbar hat er aber durch das unberechtigte Ausspielen die Übersicht verloren und bekommt nur 57 Augen. Auf die Feststellung der Gegenpartei, er habe das Spiel verloren, behauptet der Alleinspieler, durch das unberechtigte Ausspielen sei das Spiel für ihn bereits gewonnen gewesen. Ein einmal gewonnenes Spiel könne aber nicht mehr verloren werden.
Hinterhand bekommt das Spiel für 18, nimmt den Skat auf, drückt 2 Karten, sagt Kreuz an. Noch vor dem Ausspielen bemerkt Vorhand, das sie nur 9 Karten in der Hand hält. Alle Spieler zählen ihre Karten durch. Mittelhand hat 11 Karten und Hinterhand hat 10 Karten in der Hand. Vorhand verlangt das neu gegeben wird. Wie ist zu entscheiden?
Nachdem die Karten ordnungsgemäß verteilt waren, wurde Mittelhand bei gebotenen 27 Alleinspieler. Nach Skataufnahme und Drücken des Skats sagt sie ihr Spiel an. Nach beendetem 8. Stich haben die Gegenspieler schon 92 Augen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Alleinspieler noch eine, die beiden Gegenspieler noch je zwei Karten auf der Hand. Jetzt wird festgestellt, dass der Alleinspieler drei Karten gedrückt hat. Die Gegenspieler verlangen Spielverlust in der Stufe „Schneider“ für den Alleinspieler.
Der Alleinspieler in Hinterhand sagt einen Grand an. Vorhand spielt Kreuz-König aus, Mittelhand bedient Kreuz-Dame, Hinterhand zieht für die Gegenspieler sichtbar das Kreuz-As vor, steckt es aber wieder zurück und bleibt mit der Kreuz-7 darunter. Die Gegenspieler reklamieren das Sichtbarwerden von Kreuz-As und verlangen, dass dem Alleinspieler sein Spiel als verloren abgeschrieben wird.
Der Spieler in Vorhand reizt mit folgenden Karten ein Pikspiel: Pik-As, -10, -König, -Dame, -9, -7, Karo-As, -10, -9 und Herz-7. Nachdem er die von Hinterhand gebotenen 48 gehalten hat, findet er Karo7 und HerzAs im Skat. Nach einiger Überlegung drückt er KaroAs und Herz-As und tauft sein Spiel „Null-ouvert”. Die Gegenspieler verlangen nun, den Null-ouvert als verloren abzuschreiben, da bis 48 gereizt wurde. Der Alleinspieler ist der Meinung, dass er eine ungültige Spielansage gemacht habe. Bei gereizten 48 ist jedem ersichtlich, dass er nach Skataufnahme keinen Null-ouvert mehr spielen kann. Er will umdrücken und ein Pikspiel ansagen.
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