Regeltrainer – ISkG
Regeltrainer des ISkG
Ein für den Alleinspieler gewonnenes Spiel ist bereits in die Spielliste eingetragen. Während des Mischens zum nächsten Spiel behauptet einer der Gegenspieler, dass der Alleinspieler beim 2. Stich falsch bedient hat. Er verlangt, dass der Eintrag in die Spielliste korrigiert wird. Der Alleinspieler ist damit nicht einverstanden.
Nachdem der Kartengeber die Karten ordnungsgemäß verteilt hat, beugt er sich zu seinem linken Nachbarn (Vorhand) und will in dessen Karten sehen. Dieser verweigert dem Kartengeber die Einsicht. Jetzt will der Kartengeber in die Karten seines rechten Nachbarn (Hinterhand) sehen, was dieser ebenfalls verweigert. Der Kartengeber fühlt sich benachteiligt.
Im ersten Spiel einer Serie spielt Vorhand einen Grand-Hand. Zur Spielabkürzung deckt sie die Karten auf und sagt: „Zwei alte Buben und fünf Volle ist immer gewonnen“. Im zweiten Spiel tauft Hinterhand Null. Nach dem 3. Stich deckt sie die Karten auf und sagt „Nichts geht mehr“. Das dritte Spiel wird durchgespielt und nach Spielende zählt der Alleinspieler 61 Augen und die Gegenspieler 60 Augen. Jetzt wird festgestellt, dass die Pik-Dame im Spiel fehlt und der Pik-König doppelt vorhanden ist.
Beim Nachrechnen der Spielliste wird festgestellt, dass bei Spiel 28 ein Grand mit zwei eingetragen wurde. Anstelle von 72 wurden dem Alleinspieler aber 96 Punkte gutgeschrieben.
Mit dem 5. Stich hat der Alleinspieler bei einem Grand bereits 57 Augen erreicht. Der Alleinspieler in Vorhand hat jetzt noch Kreuz- und Pik-Bube sowie Herz-Ass, -10 und -9. In der Annahme, alle restlichen Stiche zu erhalten, zeigt er jetzt seine Karten den Gegenspielern. Der Gegenspieler in Hinterhand protestiert, da er Herz-Dame, -8 und -7 hat und somit noch einen Stich machen würde.
Mittelhand reizt Vorhand 18, diese passt. Hinterhand reizt dann Mittelhand in der Reihenfolge der gültigen Reizwerte bis 27, dann in Sprüngen 36, 46, 48, 54. Mittelhand hält 48, passt bei 54, da sie nur einen Grand einfach reizen kann. Hinterhand hatte Kreuz ohne vieren gereizt. Sie findet Herz-Bube und -8.
Vorhand erhält für 36 das Spiel. Sie nimmt den Skat auf drückt 2 Karten und sagt Herz an. Zum zweiten Stich spielt Hinterhand Pik As aus. Vorhand legt versehentlich statt dem Herz As, das Karo As darauf. Mittelhand fordert sofortigen Spielgewinn. Wie ist zu entscheiden?
Der Alleinspieler spielt einen Grand. Vor der Spielentscheidung zeigt er seine restlichen Karten und sagt: „Ihr bekommt noch einen Stich, könnt aber nicht mehr gewinnen“. Die Gegenspieler verlangen „Bitte weiterspielen!“. Der Alleinspieler weigert sich weiterzuspielen.
Vorhand wurde Alleinspieler und spielt einen Grand. Bis zum 5. Stich gehen alle Stiche an den Alleinspieler. Als der Alleinspieler zum 6. Stich ausgespielt hat, sieht der Spieler in Mittelhand keine Gewinnmöglichkeit mehr und wirft seine Karten offen auf den Tisch. Der Spieler in Hinterhand beschwert sich, da er diesen Stich übernehmen kann und alle weiteren Stiche macht. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Der Alleinspieler beansprucht Spielgewinn in den Stufen „Schneider“ und „Schwarz“. Der Gegenspieler in Hinterhand beansprucht Spielgewinn für die Gegenpartei.
Der Alleinspieler spielt einen Grand. Als er einen Moment abgelenkt ist, spielt der Gegenspieler in Vorhand die Herz-7 aus, Mittelhand wirft Kreuz-8 dazu, die unter die Herz-7 rutscht. Als der Alleinspieler die gespielten Karten sieht, nimmt er, in der Annahme das Kreuz-8 ausgespielt wurde, seine Kreuz-9 und zieht den Stich ein. Daraufhin zeigt er seine restlichen Karten, da ihm alle weiteren Stiche gehören. Die Gegenspieler reklamieren und verlangen Spielverlust, weil der Alleinspieler nicht bedient hat, obwohl er Herz-Ass führt.
Der Kartengeber verteilt die Karten ordnungsgemäß und verlässt anschließend den Tisch. Beim Servieren eines Getränkes fallen die beiden Blätter des Skats mit dem Bild nach oben unter den Tisch. Nach beendetem Reizen wird der Skat gesucht und von allen drei Spielern gesehen. Die Gegenspieler verlangen nochmaliges Geben durch den gleichen Kartengeber. Der Alleinspieler will die beiden Blätter des Skats erst nach beendetem Reizen auf dem Boden gesehen haben.
Mittelhand wird bei gereizten 36 Alleinspieler. Sie schiebt den Skat zur Seite und tauft ihr Spiel „Karo-Hand“. Der Kartengeber nimmt den Skat auf, sieht ihn an und legt ihn, ohne etwas zu sagen, wieder ab. Nach Spielende, der Alleinspieler hat sein Spiel mit 59 Augen verloren, reklamiert er, dass der Kartengeber in den Skat gesehen hat und beansprucht Spielgewinn. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Bei einem Handspiel wird beim letzten Stich festgestellt, dass ein Gegenspieler eine Karte zuviel hat und im Skat eine Karte zuwenig liegt. Die Gegenspieler verlangen nochmaliges Geben durch den gleichen Kartengeber.
Der Alleinspieler in Vorhand erkennt nach dem ersten Stich, dass er seinen Grand nicht gewinnen kann, möglicherweise sogar „Schneider“ bleibt. Er erklärt deshalb sein Spiel für verloren. Die Gegenspieler verlangen Weiterspiel.
Hinterhand wird bei gereizten 40 Alleinspieler und tauft ihr Spiel „Grand-Hand“. Als sie den Skat zur Seite schieben will, wird festgestellt, dass Vorhand den Skat versehentlich mit aufgenommen und in ihre Karten einsortiert hat. Der Kartengeber will die Karten noch einmal neu verteilen. Damit ist der Alleinspieler nicht einverstanden.
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