Regeltrainer – ISkG
Regeltrainer des ISkG
Hinterhand wir Alleinspieler und tauft mit Pik-Bube, Herz-Bube, Karo-Bube, Kreuz-10, -König, --Dame, -9, -8, Herz-10 und Karo-9 ein Kreuz-Handspiel, das er mit 84 Augen gewinnt. Nach Beendigung des Spiels stellt man fest, dass der Kreuz-Bube und das Kreuz-As im Skat liegen. Der Alleinspieler will das Spiel jetzt mit 10 Spitzen angeschrieben bekommen. Die Gegenspieler sind damit nicht einverstanden.
Vorhand führt alle 4 Buben und erhält das Spiel bei gereizten 24. Sie nimmt den Skat nicht auf und tauft ihr Spiel Grand Schneider angesagt. Die Gegenspieler erhalten 31 Augen. Was ist anzuschreiben?
Ein für den Alleinspieler gewonnenes Spiel ist bereits in die Spielliste eingetragen. Während des Mischens zum nächsten Spiel behauptet einer der Gegenspieler, dass der Alleinspieler beim 2. Stich falsch bedient hat. Er verlangt, dass der Eintrag in die Spielliste korrigiert wird. Der Alleinspieler ist damit nicht einverstanden.
Der Kartengeber verteilt die Karten ordnungsgemäß und verlässt anschließend den Tisch. Beim Servieren eines Getränkes fallen die beiden Blätter des Skats mit dem Bild nach oben unter den Tisch. Nach beendetem Reizen wird der Skat gesucht und von allen drei Spielern gesehen. Die Gegenspieler verlangen nochmaliges Geben durch den gleichen Kartengeber. Der Alleinspieler will die beiden Blätter des Skats erst nach beendetem Reizen auf dem Boden gesehen haben.
Im ersten Spiel einer Serie spielt Vorhand einen Grand-Hand. Zur Spielabkürzung deckt sie die Karten auf und sagt: „Zwei alte Buben und fünf Volle ist immer gewonnen“. Im zweiten Spiel tauft Hinterhand Null. Nach dem 3. Stich deckt sie die Karten auf und sagt „Nichts geht mehr“. Das dritte Spiel wird durchgespielt und nach Spielende zählt der Alleinspieler 61 Augen und die Gegenspieler 60 Augen. Jetzt wird festgestellt, dass die Pik-Dame im Spiel fehlt und der Pik-König doppelt vorhanden ist.
Vorhand wurde Alleinspieler und spielt einen Grand. Bis zum 5. Stich gehen alle Stiche an den Alleinspieler. Als der Alleinspieler zum 6. Stich ausgespielt hat, sieht der Spieler in Mittelhand keine Gewinnmöglichkeit mehr und wirft seine Karten offen auf den Tisch. Der Spieler in Hinterhand beschwert sich, da er diesen Stich übernehmen kann und alle weiteren Stiche macht. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Der Alleinspieler beansprucht Spielgewinn in den Stufen „Schneider“ und „Schwarz“. Der Gegenspieler in Hinterhand beansprucht Spielgewinn für die Gegenpartei.
Vorhand hat einen unverlierbaren Grand. Vor dem Ausspiel zum 4. Stich sieht sich der Alleinspieler seinen bereits eingezogenen und umgedrehten Stich nochmals an. Daraufhin sagt der Kartengeber: „Du hast nicht drei, sondern vier Karten angesehen und deshalb dein Spiel verloren“. Ein Gegenspieler hat nichts gesehen, der andere bestätigt die Aussage des Kartengebers. Der Alleinspieler behauptet, nur drei Karten angesehen zu haben.
Mittelhand passt sofort und Hinterhand reizt Vorhand bis 40 und passt dann ebenfalls. Als Vorhand den Skat aufnehmen will, stellt man fest, dass Mittelhand diesen in ihre Karten einsortiert hat.
Hinterhand wurde Alleinspieler. Nach der Skataufnahme und Drücken tauft sie ihr Spiel. Noch bevor Vorhand ausspielen kann, sagt sie „Moment mal“, hebt den Skat auf, betrachtet ihn, legt ihn unverändert wieder ab und sagt: „Jetzt kannst Du ausspielen“. Daraufhin werfen die Gegenspieler ihre Karten offen auf den Tisch und verlangen Spielverlust für den Alleinspieler.
Mit dem 5. Stich hat der Alleinspieler bei einem Grand bereits 57 Augen erreicht. Der Alleinspieler in Vorhand hat jetzt noch Kreuz- und Pik-Bube sowie Herz-Ass, -10 und -9. In der Annahme, alle restlichen Stiche zu erhalten, zeigt er jetzt seine Karten den Gegenspielern. Der Gegenspieler in Hinterhand protestiert, da er Herz-Dame, -8 und -7 hat und somit noch einen Stich machen würde.
Vorhand reizt ein Karo ohne fünfen und erhält das Spiel mit 50. Der Alleinspieler nimmt den Skat auf, findet den Kreuz-Buben und streckt sich. Der Alleinspieler und die Gegenspieler sind sich über die Berechnung des Spiels nicht einig.
Hinterhand wird bei gereizten 40 Alleinspieler und tauft ihr Spiel „Grand-Hand“. Als sie den Skat zur Seite schieben will, wird festgestellt, dass Vorhand den Skat versehentlich mit aufgenommen und in ihre Karten einsortiert hat. Der Kartengeber will die Karten noch einmal neu verteilen. Damit ist der Alleinspieler nicht einverstanden.
Nach dem 3. Stich haben die Gegenspieler 20 Augen erzielt. Beim 4. Stich bedient einer der Gegenspieler nicht, bemerkt diesen Fehler aber sofort und wirft seine restlichen Karten mit der Bemerkung „Ich habe nicht bedient“ auf den Tisch. Der Alleinspieler verlangt Spielgewinn in der Stufe „Schneider“. Damit sind die Gegenspieler nicht einverstanden.
Am Dreiertisch spielt Spieler 1 im ersten Spiel der Liste einen geschlossenen Grand-Ouvert (ohne Pik). Danach spielt Spieler 2 einen geschlossenen Null-Ouvert-Hand (ohne Pik). Darauf spielt Spieler 1 ebenfalls einen geschlossenen Null-Ouvert-Hand (ohne Pik). Zum vierten Spiel wird eingepasst. Im fünften Spiel erhält Vorhand nach dem Reizen den Skat. Nach Aufnahme hält er 2 Pik-Könige in der Hand. Nach Durchsicht der Karten wird festgestellt das die Pik-Dame fehlt und 2 Pik-Könige vorhanden sind. Bisher hatte das keinen Einfluss auf die gespielten Spiele. Wie ist zu entscheiden?
Nachdem der Alleinspieler in Mittelhand den Skat aufgenommen und zwei Karten gedrückt hat, sagt er Grand-ouvert an und legt seine Karten offen auf den Tisch. Er führt alle vier Buben und in zwei Farben jeweils As, 10 und König, so dass die Gegenspieler in jedem Fall „Schwarz“ werden. Dennoch verlangen die Gegenspieler, dem Alleinspieler das Spiel als verloren abzuschreiben, weil er nach Skataufnahme keinen Grand-ouvert mehr spielen könne. Der Alleinspieler ist der Meinung, seinen Grand gewonnen zu haben.
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